Herkunft des Wassers kennen
Ob Ihr Haus am Gemeindenetz hängt, aus einem Brunnen versorgt wird oder Tankwasser bekommt, verändert alles: Verbrauchskosten, Wasserqualität, Kalkbelastung und die Frage, wie kritisch ein trockener Sommer wird. Klären Sie Anschlussart, Zählerstand und Wasseranalyse gleich beim Kauf oder Einzug.
Regenwasser und Zisterne
Viele Fincas haben historische Zisternen, die sich nach Reinigung und Prüfung wieder nutzen lassen – für Garten, Pool-Nachspeisung und Reinigung. Entscheidend sind Filter am Zulauf, ein Überlauf und eine getrennte Leitungsführung, damit Brauchwasser nie mit Trinkwasser verwechselt wird.
Garten, der zum Klima passt
Olive, Rosmarin, Lavendel, Zistrose und Zwergpalme brauchen nach der Anwuchsphase kaum Wasser. Rasenflächen sind der größte Verbraucher. Tropfbewässerung mit Zeitschaltung in den frühen Morgenstunden und Mulchschichten senken den Bedarf spürbar, ohne dass der Garten karg wirkt.
Pool mit weniger Verlust
Der größte Verlust ist Verdunstung. Eine Abdeckung, Windschutz und eine etwas niedrigere Wassertemperatur sparen im Sommer mehr als jede Technik. Salzelektrolyse reduziert Chemie, eine drehzahlgeregelte Pumpe den Strombedarf. Rückspülwasser lässt sich je nach Anlage im Garten weiterverwenden.